DER START IN EINE NEUE DIMENSION
Aus nachwachsenden Rohstoffen wird ein Tennisschläger resourcenschonend hergestellt.
Durch die Bespannung des Schlägers mit dem innovativen System IPDS® wird der Kunde eine völlig neue Spielqualität seines Schlägers erleben.

Durch die Besaitung des Schlägers mit dem innovativen System IPDS wird der Kunde eine völlig neue Spielqualität seines Schlägers erleben. Der Start in neue Dimensionen. Schulter- und Armverletzungen gehören der Vergangenheit an. Tennis zu spielen bedeutet wieder Spass und Freude.

Der erste nachhaltige Tennisschläger auf dem Markt, mit langer Nutzungsdauer, die der Umwelt zugute kommt.
Tennis zu spielen bedeutet wieder Spass und Freude.

DER RAHMEN

Der Griff war ein beliebtes Innovationsgebiet in den letzten Jahren. Fast alle renommierten Rackethersteller versuchten den Griff optimal zu gestalten, mussten aber immer wieder feststellen, dass sich zumeist ihre Ideen als realitätsfremd herausstellten. Deshalb sollen an dieser Stelle nur die gebräuchlichsten vorgestellt werden:

  1. Der Griff wird direkt auf die Rahmenkonstruktion aufgeschäumt.
  2. Die Griffdimension wird direkt beim „Backen „, also bei der Herstellung, des Rackets erzeugt.
  3. Die einzelne Schalenhälften werden auf die Schaftkonstruktion geklebt. Auf die so fertige Griffschale wird werkseitig ein synthetisches Kunstlederband gewickelt. Dieses ersetzt das lange Jahre bevorzugte Ledergriffband. Zusätzliche, sehr dünne Overgrips erhöhen den Komfort am Griff.

Der Profi ist bei der Auswahl seines Griffes und dessen Dimensionen sehr sorgfältig, denn die Handfläche stellt den einzigen und direkten Kontakt zum Schläger her. Wenn der Spieler die Rückhand beidhändig spielt, so erweitert er seinen Griff meistens durch Verlängerung des Griffbandes, um auch seine Führungshand besser kontrollieren zu können.

Den Abschluss des Griffes bildet die Griffkappe. Sie ist durch Kleben mit der Griffschale verbunden. Bei einem aufgeschäumten Griff kann man die Kappe auch mit Klammern zusätzlich befestigen, denn die Belastung der Griffkappe darf nicht unterschätzt werden.

Die optimale Griffstärke findet man, indem der Schläger spielbereit in die Hand genommen wird. Jetzt sollte zwischen Daumenballen und Fingerspitze des Mittelfingers ein ausreichender Zwischenraum sein. Fingerspitzen und Handballen dürfen sich auf keinen Fall berühren. Man sollte darauf achten, dass der Zwischenraum nicht zu gross wird, da man sonst verschiedene Muskelpartien übermäßig beanspruchen muss. Der Griff ist dann richtig, wenn der Spieler ein gutes Gefühl hat und subjektiv damit zufrieden ist. Besonders bei Kindern, ist auf eine sorgfältige Auswahl der Griffstärke zu achten. Nur so können gesundheitliche Schäden vermieden werden.

Die Griffstärken sind wie folgt eingeteilt:

Englisch Deutsch
4 1/4 2
4 3/8 3
4 1/2 4
4 5/8 5

Die Basis für die Dimensionierung ist das englische Zollmass. Die Einteilung bezieht sich auf „1 Zoll“ gleich 25.4 mm. Demzufolge hat ein Griff der Einteilung 4 1/2 Zoll = 114.3 mm. Gemessen wird dieser Umfang 60 mm vom Griffende.

Eine gute Möglichkeit die Griffstärke noch zu bestimmen ist die Handflächenlänge, d.h. die Länge zwischen Handwurzel und Mittelfinger abzumessen.

16.5 cm 4 = 4 1/2
17.5 cm 5 = 4 5/8

Vergleicht man zwei Rackets gleicher Herkunft und gleichen Modells, so wirkt in den meisten Fällen eine 2er Griffstärke, verglichen mit einer 4er, subjektiv schwerer.

Die Basis unserer Betrachtung ist der Holzrahmen. Dieser hat eine Saitenbettgrösse von 460 Quadratzentimetern. Diese Schlägerkopfgrösse ist allerdings nicht mehr gebräuchlich. Heute wird überwiegend mit Mid- und Oversizerahmen gespielt.
Die Vergrösserungen gegenüber dem Normalkopf, also dem Holzrahmen betragen bei Midsizerahmen zwischen 20 und 35%, bei Oversizerahmen zwischen 35 und 50%.

Zur Zeit versuchen die Racketfirmen noch grössere Rahmengrössen in den Handel zu bringen. Bei der Wahl eines grösseren Schlägerkopfes sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass sich die Besaitungshärte dementsprechend erhöht, und somit angepasst werden muss.

ITF NORM
Der Tennisschläger ist durch die ITF-Norm (Norm der International Tennis-Federation) wie folgt festgelegt:

max. Schlägerlänge 81,28 cm
max. Schlägerbreite 31,75 cm
max. Länge der Saitenoberfläche 39,37 cm
max. Breite der Saitenoberfläche 29,81 cm

Der auftreffende Ball bringt die Saite zum Schwingen. Diese Schwingungen müssen:

  • durch eine optimale Saite
  • durch ein richtiges Verhältnis der Dehnung für Längs- und Quersaiten und
  • durch den Rahmen so gedämpft werden, dass sie keine unnötigen Schwingungen im Arm des Tennisspielers verursachen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass tieffrequente Schwingungen ein höheres Gesundheitsrisiko mit sich bringen als hochfrequente. Tiefe Frequenzen entstehen durch Trampolineffekte oder durch Saiten, die sich bereits im plastischen Bereich befinden.

Die Vibrationsdämpfung beim Rahmen wird erreicht durch:
– durch die IPDS Methode by Xception
– die verwendeten Materialien und deren Kombinationen
– die Massenverteilung im Rahmen und
– den Einbau zusätzlicher Dämpfungselemente
– das Ausschäumen des Rahmenprofils und
– durch das Aufschäumen der Griffschale

Die Steifigkeit hat direkten Einfluss auf das Reaktionsverhalten des Schlägers. Ein guter Rahmen zeichnet sich durch ein ausgewogenes Steifigkeits- und Flexibilitätsbild aus.

Leider gibt es keinen physikalischen Wert in der Praxis den jedermann nachvollziehen könnte über die Flexibilität und Torsionssteifigkeit eines Rahmens. Nur in den Laboratorien der Rackethersteller findet man Geräte, die dieses messen können. Die Erklärung ist sehr einfach. Die Messinstrumente sind sehr teuer und daher für den einzelnen kaum interessant. Doch ist es aber gerade die Steifigkeit eines Rackets, die über die „Liebe“ zwischen Tennisspieler und Rahmen entscheidet. Die Steifigkeit hat direkten Einfluss auf das Reaktionsverhalten des Schlägers. Ein guter Rahmen zeichnet sich durch ein ausgewogenes Steifigkeits- und Flexibilitätsbild aus.

Die Torsionssteifigkeit ist ebenfalls eine wichtige Eigenschaft zur Identifikation eines Rahmens. Unter der Torsionssteifigkeit eines Rahmens versteht man sein Verhalten, wenn der Ball außermittig der Achse Y-Y getroffen wird. Der Rahmen muss so gebaut sein, dass er sich nicht um diese Mittelachse Y-Y verdreht (tordiert). Diese Steifigkeit wird in erster Linie durch die Herz-Schaft-Kopf-Konstruktion beeinflusst. Läuft der Schaft relativ parallel oder in einem flachen Winkel zur Längsachse Y-Y, so besitzt der Schläger in diesem Teilbereich eine hohe Biegesteifigkeit, wodurch auch gleichzeitig die Torsionssteifigkeit erhöht wird. Eine gute Torsionssteifigkeit ist mit eine wichtige Voraussetzung für eine gute Schwingungsdämpfung.

Das optimale Gewicht eines Tennisschlägers sollte zwischen 320 bis 360 Gramm liegen. Vermutlich der schwerste Rahmen wurde 1989, von dem argentinischen Profi Guillermo Vilas, mit 420 Gramm gespielt. Zu Zeiten des Holzrackets kannte man noch die Gewichtsklasse LM, die bis auf 370 g definiert war. Das Gewicht eines Rackets ist im spielfertigen Zustand relevant, d.h. inklusive Griffband und Saite. Nur dann empfindet man das Gewicht und den Balancepunkt tatsächlich. Nur diese Gewichtsklasseneinteilung ist ausschlaggebend bei der Beurteilung des Rahmens. Leider wurden in den letzten Jahren leichte Rackets in sehr kopflastiger Form als die Innovation verkauft. Da Marketingträume jedoch nicht die Physik ersetzen, sind diese Rackets wieder auf dem Rückzug.

Da Marketingträume jedoch nicht die Physik ersetzen, sind diese Rackets wieder auf dem Rückzug.

Unter dem Balancepunkt eines Schlägers versteht man den geometrischen Ort im Racket, an dem der Schläger ausgewogen aufliegen kann, ohne zur einen oder anderen Seite zu kippen. Dem Balancepunkt wird zu wenig Bedeutung beigemessen, obwohl er viele wichtige Spieleigenschaften beinhaltet.

Leider ist es sehr häufig der Fall, dass zwei gleiche Rackets des gleichen Herstellers unterschiedliche Balancepunkte aufweisen. Dies soll verdeutlichen, dass leider auch die Hersteller sehr nachlässig damit umgehen. Liegt der Balancepunkt mehr zum Schlägerkopf, hat der Tennisspieler den Eindruck, es handele sich um einen schweren Schläger. Liegt er mehr zum Griff-Ende, meint der Spieler, der Schläger sei leicht. Bei einem ausgewogenen Racket liegt der Balancepunkt bei ca. 320 mm, gemessen vom Griffende. Bei einem kopflastigen Racket liegt der Balancepunkt über 325 mm. Ein optimaler Balancepunkt ist für den Tennisspieler wichtiger als spürbare Nuancen im Gewicht. Der Balancepunkt, auch Schwerpunkt des Rackets, ist u.a. auch dafür ausschlaggebend, wie weit der Ball ins gegnerische Feld fliegt, wenn alle anderen Werte gleich bleiben. Ein Balancepunkt, der weiter zum Kopf liegt, lässt den Ball weiterfliegen als ein Balancepunkt, der näher zum Griff gelegen ist. Der Balancepunkt beeinflusst im wesentlichen das Reaktionsverhalten des Rackets.

Das Reaktionsverhalten eines Tennisrackets ist vom Gewicht, der Balance und der Massenverteilung abhängig.

Die fortschreitende Technologie im Kunststoff- Rahmenbau ermöglicht den Herstellerfirmen heutzutage fast jede Bauweise für Tennisschläger. Die Industrie ist in der Lage, sehr leichte Rahmenkonstruktionen zu produzieren und gezielte Gewichtsverteilung im Rahmen zu platzieren.

Das Reaktionsverhalten eines Tennisrackets ist vom Gewicht, der Balance und der Massenverteilung abhängig. Dies sind Kriterien die das Massenträgheitsmoment eines Rahmens beinhalten. Dieses Massenträgheitsmoment ist für eine optimale Ballkontrolle ausschlaggebend.

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