Der Tennisschläger ist nur so gut wie seine Besaitung. Durch die Besaitung des Schlägers mit dem innovativen System IPDS wird der Kunde eine völlig neue Spielqualität seines Schlägers erleben. Der Start in neue Dimensionen. Schulter- und Armverletzungen gehören der Vergangenheit an. Tennis zu spielen bedeutet wieder Spass und Freude. IPDS macht den Erfolg möglich.

DAS BESAITEN

Unter Besaiten versteht man den Vorgang, eine Saite definiert in den Tennisschläger, unter Berücksichtigung folgender Parameter, einzuarbeiten:

1.1 Geometrie des Schlägerkopfes
1.2 Flexibilität des Rahmens
1.3 Anzahl der Längs- und Quersaiten
1.4 Wunsch des Spielers
1.5 Bevorzugte Schlagvariation
1.6 Durchmesser der Saite
1.7 Elastizität einer Saite
1.8 Kooperation zwischen Saitenstärke und den restlichen Parametern
1.9 Einsatz des Inverseurs für die Quersaiten
1.10 Anordnung der Bohrungen für die Saite

Die hier genannten Parameter werden in den einzelnen Kapiteln sehr genau beschrieben und ihre Anwendung ist notwendig, damit eine optimale Benutzung des Rackets nach den Ansprüchen des Spielers gewährleistet werden kann. Man benötigt hierzu einen guten Besaiter, eine kontinuierlich gut arbeitende Besaitungsmaschine, ein Racket und eine Saite. Als Grundlage für richtiges Besaiten bedienen Sie sich der IPDS-Methode, die im folgenden detailliert beschrieben wird.

Beim Schlagen des Balles werden Kraftübertragung und Ballkontrolle primär durch die Besaitung beeinflusst. Je nach Schlägerführung wird der Ball von der Besaitung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Spin zurückgeschleudert. Der Spieler übt ein Einflussnahme auf den Ball aus. Diese Beeinflussung kennen wir unter den Begriffen: Top Spin, Slice, Volley oder Stop. Die dabei auftretenden Verformungen von Ball und Besaitung sowie das Reibungsverhältnis zwischen Ball und Besaitung bestimmen die Ballkontrolle.

Eine möglichst genaue Abstimmung der Besaitung auf Ball- und Racketeigenschaft ist absolut erforderlich, damit der Spieler den Ball kontrollieren und dirigieren kann.

Racket und Saite müssen eine Einheit bilden. Sie sind das Handwerkszeug eines jeden Tennisspielers. Die auftretenden Ballgeschwindigkeiten auf den Rahmen bewegen sich zwischen 100 und 200 km/h bei einer Belastung bis zu 200 kp auf das Racket. Diese Belastungen, die hierbei auf Gelenke, Muskeln und Sehnen einwirken, sind enorm. Eine fachgerechte Besaitung ist daher äußerst wichtig. Die Wahl der Saite sowie das Bespannungsgewicht richten sich folgenden Kriterien.

Reaktionsverhalten einer Besaitung ohne detaillierte Berücksichtigung der Flexibilität des Rahmens:
WEICH
Vorteil
– hohe Ballbeschleunigung
– Ball „gräbt“ sich ein
– max. Balllänge
Nachteil
– max. Streuungseffekt
– Trampolineffekt
Anforderung
– gefühlvolles, intelligentes Spiel erforderlich
OPTIMAL
Vorteil
– max. Lebensdauer der Saite bei optimalem Komfort unter Ausnutzung der gesamten Synergien
KONTROLLE/HART
Vorteil
– max. Ballkontrolle
Nachteil
– geringere Balllänge
– höherer Saitenverbrauch
Anforderung
– durch minimale Saitenelastizität mehr Kraftaufwand nötig

Nachdem wir nun das Reaktionsverhalten des Rahmens und das Reaktionsverhalten der Besaitung kennengelernt haben, betrachten wir nun das spielfertige Racket unter Einbeziehung aller bekannten Grössen.

Die Homogenität eines Rackets hängt nun davon ab, wie die Paramters des Rahmens und die Parameter einer Besaitung aufeinander abgestimmt werden. Ein weicher Rahmen hat eine obere Besaitungshärte wogegen ein sehr harter Rahmen eine viel höhere Besaitungshärte zulässt. Eine Besaitung kann also nur so gewählt werden, dass die Durchbiegung eines Saitenbetts mit der Flexibilität eines Rahmens entspricht.

Wählt man z.B. einen weichen Rahmen und bespannt diesen zu hart, so ist das Saitenbett nicht mehr in der Lage den Ball aufzunehmen und der Aufprallschock geht nur auf den Rahmen. Dieser biegt sich nun überdurchschnittlich unter dem Druck des aufprallenden Balls und eine positive Reaktion des Rahmens ist nicht möglich. Der Ball wird nur durch die Bewegungsrichtung des Spielers wieder bewegt. Eine Überbelastung der Muskelatur ist die Folge und nicht selten treten Verspannungen bis hin zu Verletzungen auf.

Es muß eine Synergie zwischen dem Rahmen und der Besaitung entstehen. Das Durchbiegen des Saitenbetts und die Durchbiegung des Rahmens müssen homogen und koordiniert ablaufen, damit der Ball wiederbeschleunigt und in entgegengesetzter Richtung seine Reise ins gegnerische Feld antreten kann.

Je steifer ein Rahmen desto schneller ist sein Raktionverhalten ohne Saite betrachtet und desto weniger verzeiht dieser Rahmen schlecht getroffene Bälle, d.h. er verzeiht keine Fehler. Da ein so betrachteter Rahmen aber nicht zu spielen ist, wäre eine optimale Besaitungshärte für den Spieler nur sehr schwer spielbar, da ein solcher Rahmen den Ball schnell und unkontrollierbar. Der Rahmen wird demzufolge sehr hart bespannt, damit der Spieler eine Kontrolle über sein Racket bekommt. Dadurch erhöht sich aber gleichzeitig die Reduzierung des Sweet Spots und damit die Homogenität des Rackets. Aus den hier beschriebenen Erkenntnissen mußten die Saitenhersteller extrem unelastische Saiten anbieten, um sehr steifen Rahmen spielfähig zu machen. Eine so unelastische Saite bringt aber eben nur noch mehr Nachteile mit sich, da ihr hauptanspruch ja die Elastizität sein sollte. An diesem Beispiel sehen wir sehr deutlich den vorher schon einmal beschriebenen Paradoxen Weg der Industrie. Da einer der grössten Racketanbieter auch gleichzeitig der größte Saitenanbieter auf der Welt ist, mussten die Zulieferer natürlich mitspielen. Da sonst die Umsatzzahlen der Saitenhersteller rückläufig gewesen wären.

Aus diesem Grund hat die Racketindustrie auch wieder den entgegengesetzten Weg angetreten und die extrem steifen Rahmen verschwinden wieder.

Die Synergie kann wieder hergestellt werden und der Tennisspieler kann nun wieder ein optimales Reaktionsverhalten seines Sportgeräts nutzen.

INTEGRATED PROGRESSIVE DYNAMIC STRINGING

I steht für INTEGRATED – EINHEITLICHES
P steht für PROGRESSIVE – FORTSCHRITTLICHES
D steht für DYNAMIC – DYNAMISCHES
S steht für STRINGING – BESAITEN

Berücksichtigung folgender Parameter

Neben dieser grundlegenden Tatsache berücksichtigt die IPDS Methode auch noch folgende Paramter, um ein Besaitungsbett optimal zu gestalten:

1. Rahmenhärte
2. Flexibilität
3. Vergrösserung der Treffläche
4. Gewicht
5. Geometrie des Rahmens
6. Anzahl der Längs- und Quersaiten
7. Anzahl der Kreuzungspunkte
8. Grundmaterial der Saite
9. Saitendurchmesser
10. Elastizität
11. Indoor oder Outdoor
12. Geographische Breite
13. Geographische Höhe
14. Temperatur
15. Feuchtigkeit
16. Belag des Platzes
17. Spielstärke
18. Physis
19. Schlagtechnik
20. Taktische Einstellung
21. Gewicht, Härte, Grösse des Balles (Flugverhalten des Balles)
22. Arbeiten mit Inverseur
23. Zuggenauigkeit der Maschine
24. Gerät zur Überprüfung des Ergebnisses

Eine zu bespannende Saite hat eine definierte Länge. Die logische Konsequenz ist daher auch eine definierte Spannung für jede Länge. Je länger eine Saite ist, desto härter muß sie gedehnt werden, um eine gleiche Elastizität zu erreichen wie eine kürzere, weniger vorgedehnte Saite.

Für einen Rahmen mit normaler, ovaler bis runder Kopfform ist der erste Arbeitsgang der folgende, man misst den längsten Abstand im Rahmeninneren für die Längssaite. Danach misst man die längste Quersaite im Rahmen. Beide Faktoren definieren die Schlagflächengrösse.

Da in den letzten Monaten Rahmen mit den verschiedensten geometrischen Formen aufgetaucht sind, habe ich die Bemessung der geometrischen Dimensionen ausgedehnt. Je Wirklichkeitsfremder die Schlägerkopfformen werden, desto mehr muß man sich den Besaitungshärten widmen, denn wie schon oben erwähnt ist die einzelne Dehnung einer Saite absolut abhängig von ihrer, im Schäger verbleibende, Länge.

Nachdem Einarbeiten und Vordehnen der Längssaiten in den Rahmen, beginnt man nun die Quersaiten einzufädeln. Für das Einbringen der Quersaiten bedient man sich der Hilfe eines Inverseurs. Der Inverseur ist ein Werkzeug, welches die Längssaiten abwechselnd hinunterdrückt oder hinaufzieht. Der Inverseur befindet sich beim Einzug der Quersaiten maximal 15 – 20 mm hinter der einzufädelnden Saite und bleibt während des gesamten Zugsvorgangs positioniert. Nur mit Hilfe des Inverseurs können die Quersaiten gleichbedeutend wie die Längssaiten vorgedeht werden, da die Quersaiten ohne Spannungsverlust reibungsfrei verarbei-tet werden können. Weiter schützt der Inverseur Längs- wie auch Quersaiten vor auftretenden Beschädigungen während des Besaitungsvorgangs.

Der Inverseur

Der Inverseur dient zum Verarbeiten der Quersaiten. Beim Einzug der Quersaiten muß man die zu bespannende Saite durch die bereits fixierten Längssaiten durchfädeln. Dies ist vergleichbar mit dem Weben. Um dieses Weben zu erleichtern, bedient man sich der Hilfe des Inverseurs. Dieser drückt die erste Längssaite herunter, hebt die zweite Längssaite an , die dritte nimmt er wieder hinunter usw.

Die Quersaite kann also so vor dem Inverseur problemlos durchgeschoben werden.

Er beschleunigt also ein Einfädeln der Quersaiten – und was viel wichtiger ist, er verhindert, dass Reibungskräfte während des Bespannens in der Quersaite auftreten. Reibung bedeutet in diesem Fall Spannungsverlust.

Für ein professionelles Besaiten ist das Arbeiten mit dem Inverseur unumgänglich.

Die Vorteile dieser Arbeitsmethode sind:
– hohe Saitenbettelastizität
– Vergrößerung des Sweetspots
– lange Haltbarkeit
– keine Relaxation
– hohe Dynamik.

Die Saite wird aus der Verpackung genommen und gehalten. Die einzelnen Wicklungen werden nun mit der freien Hand nacheinander abgewickelt. Nun wird die Saite auf Ihre Oberflächenbeschaffenheit untersucht. Wenn sich zu Konservierungzwecke Öl oder andere Feuchtigkeitsspendende Mittel befinden, so werden diese mit einen alkoholgetränktem, sauberen Lappen gereinigt. Unter Alkohol verstehe ich reinen Alkohol und keinen Rotwein oder Weinbrand. Das Säubern verhindert nachher während des Besaitens das die Saite im Festhalteschlitten rutschen kann und auch beim Festhalten der Haltezangen ist eine saubere Saite wichtig. Jedes Rutschen bedeutet Spannungsverlust und ein nichtwiederholbares Besaitungergebnis.

Bevor man nun die Saite in den dazu vorbereiteten Schläger einzieht, dehnt man nur die Naturdarmsaite über ihre Gesamtlänge vor. Bei einer Kunstsaite ist dieser Vorgang überflüssig, da die Molekularstruktur erst viel später reagiert und die benötigte Zugkraft über die Gesamtlänge gar nicht aufgebracht werden könnte. Durch das Vordehnen bei der Natursaite nimmt man die herstellungstechnische sowie verpackungs-technisch hervorgerufen Nachteile aus der Saite heraus.

Die Darmsaite ist ohne dieses Vordehnen gar nicht bespannungsfähig, da diese soviel „Drill“ während des Besaitungsvorganges hätte, dass Knoten und Schlaufen immer wieder auftreten würden.

Beim Bespannen mit herkömmlichen Besaitungsmaschinen unterscheiden wir zwischen dem einmaligen Zug einer Saite und dem Verarbeiten einer Saite mit „ÜBERDEHNUNG“.

Grundsätzliche Definition der Saitendehnung

Das Aufbringen einer Zugkraft auf die Saite hat eine Ausdehnung dieser zur Folge. Sie wird also vorgedehnt. Da sie beim Aufprall des Balles wieder gedehnt wird und in den durch das Bespannen erzielten Zustand zurückgeht, spricht man also hier von der „VORDEHNUNG“.

Eine Saite wird Überdehnt, wenn die Besaitungsmaschine diese Vorrichtung besitzt. Mir ist nur die True Tension bekannt, die mit einer tatsächlichen Überdehnung arbeitet. Die englische Sprache übersetzt diese Überdehnung mit dem Begriff „Pre Stretching“. Beim Überdehnen wird der eingestellte Hauptspannungswert überfahren und die gewählte Überdehnungswert erzielt. Sofort nach Erreichen dieses additiven Wertes, wird die Überdehnung wieder nachgelassen und der eingestellte Wert entspricht nun tatsächlich der eingestellten Dehnung sprich Zugkraft. Wenn man nun die Werte einer mit Vordehnung arbeitenden Maschine mit einer nicht so arbeitenden Maschine vergleicht, so stellt man fest, das der Refernzwert bei der „Pre stretching Methode“ weit unter dem der anderen Maschine liegt.

Durch das Überdehnen einer Saite wird die Saitenelastizität stabilisiert. Ein genaues Überdehnen einer Saite eliminiert den Spannungsabfall. Der Spannungsabfall wird auch als Relaxation einer Saite beschrieben. Diese Relaxation wird um ein wesentliches vermindert, wenn man mit Vordehnung und Hauptspannung arbeitet. Das Resultat des Vordehnens ist eine hohe Saitenelastizität bei optimaler Ausnutzung der Dynamik bei maximaler Kontrolle und Haltbarkeit. Das so zu spielende Saitenbett bleibt über lange Zeit stabil.

Das Überdehnen einer Saite richtet sich nach der Eigenelastizität der Saite und ihrer im Rahmen verbleibenden Saitenlänge.

Bei dem Zugvorgang für eine Saite wird diese um ein vielfaches ihrer ursprünglichen Länge gedehnt. Aufgrund der Molekularstruktur in der Saite entsteht Reibung. Sie entsteht dadurch, dass die gedehnten Moleküle in ihren ursprünglichen Ruhezustand zurück wollen. Ehe die Annahme des neuen (gedehnten) Gleichgewichtszustandes stabil bleibt, vergeht ein gewisser Zeitraum. Innerhalb der ersten 12 Stunden lässt die Saite um ca. 10% des Besaitungsgewichtes nach. Der Grund ist in obiger Ausführung beschrieben. Um diese Relaxation um ein vielfaches zu mindern, muß die Saite mit einer Vorspannung und Hauptspannung bearbeitet werden. Hierzu empfehlen wir die Besaitungsmaschine „True Tension“, denn nur ein reproduzierbares Besaiten garantiert ein gleiches Reaktinsverhalten einer Saite.

Dem Besaiter sollten die Daten, wie bei dem Reaktionverhalten einer Besaitung beschrieben, unbedingt als Vorgabe bekannt sein, um einen Schläger optimal besaiten zu können.

Der Besaiter bekommt folgende Informationen des Tennisspielers:

Der Spieler wählt das Saitenmaterial aus, d.h. er wählt zwischen einer Kunst- oder Naturdarmsaite. Hierzu ist anzumerken, dass Oversize-Rahmen grundsätzlich nur mit einer Kunstsaite bespannt werden sollten.

Im Midsize-Bereich kann man entsprechend der individuellen Spielweise wählen zwischen Kunst- und Natursaite. Ausserdem benötigt der Besaiter die Information nach der gewünschten Besaitungshärte. Hier soll der Tennisspieler nur die Möglichkeit haben, zwischen weich, optimal und hart entscheiden zu können, da sich der Besaiter nach den spezifischen Daten der Saite und des Rackets richten muss.

Eine kaum noch überschaubare Vielzahl von Rahmenformen und Materialien erfordert ein ordentliches Basiswissen, um ein präzise Arbeit beim Besaiten zu haben. Die richtige Besaitungshärte und der Ausschluss der Deformierung des Rahmens beim Besaitungsprozess sind absolute Priorität für den Tennisspieler. Nur der Fachbesaiter kann anhand der vorgegebenen Daten und der Berücksichtigung aller Parameter der IPDS-Methode und durch sein individuelles „Know How“ die richtige Besaitungshärte gewähren und garantieren.

Wird die Besaitung von einem „Schwarzbesaiter“ (nicht autorisierter Bespanner) durchgeführt, so ist nicht nur mit negativen Auswirkungen für das Spielverhalten zu rechnen, sondern gesundheitliche Schäden des Spielers (Tennisarm) sind sehr häufig die Folge. Der Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller erlischt natürlich sofort, wenn ein Schwarzbesaiter einmal Hand angelegt hat. Der Besaiter muss einen zu besaitenden Schläger nach folgenden Besaitungstips bearbeiten.

Zuerst überprüft er, ob die Ösen keine scharfen Kanten aufweisen, die eventuell die Saite beschädigen könnten. Wenn Kanten vorhanden sind, müssen diese abgerundet werden. Bei der Erstbesaitung ist zu berücksichtigen, dass ein Spannungsverlust von bis zu 2 kilopond auftreten kann, da das Saitenband erstmalig in den Rahmen eingepreßt wird und auch die Saite das Ösenband eindrückt. Sollte es sich um eine wiederholte Besaitung handeln, so wird das Saitenband kontrolliert, dass kein direkter Kontakt zum Rahmen entstanden ist. Ist dies der Fall, so muss das Ösenband ausgetauscht werden.

Wenn der Schläger hart besaitet werden soll, so bedient man sich der Hinzunahme von kleinen Schläuchen, die man vor dem Anzug der Besaitungsmaschine über die Saite halb in eine Öse, hin zu der anderen Öse und wieder in die zur Hälfte hinein schiebt. Die Saite kann sich in dem Schlauch über den 90 Grad Kanten besser bewegen und erhält so zusätzlich eine kleine Mehrelatizität. Zudem werden diese Saiten, es handelt sich beim Anbringen der Schläuche hauptsächlich um die ersten vier Längssaiten recht und links von der Mitte, optimal geschützt und der Saitenriss an den Kanten wird somit eliminiert. Die gleiche Wirkungweise erzielt man mit kleinen Lederuntersätzen für die Längssaiten im Herzbereich. Diese haben zusätzlich noch einen Dämpfungseffekt.

Grundsätzlich benötigt man bei einem optimal besaiteten Schläger keine zusätzlichen sogenannte Vibrationsdämpfer mehr in der Saite.

IPDS® ist mathematisch und physikalisch bewiesen und wurde bereits mehr als 100 000 Mal angewendet und bestätigt. Neben den oben beschriebenen Parametern ist die Geometrie des Schlägerrahmens der wichtigste Berechnungsfaktor.

Unterschiedliche Rahmengeometrien arbeiten mit unterschiedlichen Saitenlängen und erfordern unterschiedliche Spannungen der einzelnen Saiten. Da in den vergangenen Jahren Schläger mit verschiedenen geometrischen Formen produziert wurden, sind unsere Berechnungen an die geometrischen Abmessungen angepasst. Je seltsamer die Formen sind, desto mehr muss man auf die Saitenspannung achten. Wie bereits erwähnt, hängt die Einzelspannung von der Länge innerhalb des Schlägerrahmens ab. Jede Saite hat eine definierte Länge. Die logische Konsequenz ist eine definierte Spannung für jede Länge. Je länger die Saite ist, desto mehr muss sie gedehnt werden, damit sie die gleiche Elastizität hat wie eine kürzere, weniger gedehnte Saite.

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